Yogi Bhajan
Wenn du hierher gekommen bist, mach Seva. Mach das Karma Yoga. Tue es mit deinen Händen, deinem Verstand und deiner Seele. Tue es mit deinem Selbst und dein Selbst wird erhaben sein. Yogi Bhajan

Karma Yoga bedeutet buchstäblich „Vereinigung durch Handlung“. Beim Festival schließen sich alle einer ihrer Sprache entsprechenden Karma Yoga Gruppe an. Jede Gruppe trägt durch das Erfüllen wichtiger Aufgaben dazu bei, dass das Festival geschmeidig läuft. Auf diese Weise wird das Festival durch den gemeinsamen Einsatz aller Teilnehmer getragen.

Karma Yoga ist ein wesentlicher Bestandteil deiner Erfahrung des Festivals – genauso wie die Teilnahme an Sadhana, der reinigenden Diät und den Workshops. Es ist der Teil des Festivals, der dich einlädt, das Gruppenbewusstsein zu stärken und Teil von etwas Größerem als nur dir zu sein. Nehme es als Training – ein Training, um zu dienen, ein Training, um über deine Grenzen zu gehen, über deine Lasten hinaus, und der Gruppe zu dienen. Karma Yoga ist deine Chance eine aktive Rolle in der Gemeinschaft zu übernehmen und dies mit Begeisterung zu tun.

Die Begriffe “Karma Yoga” und “Seva” werden oft synonym verwendet, aber tatsächlich sind sie subtil unterschiedlich. Karma Yoga ist deine Pflicht, Seva ist was du von Herzen gibst und tust.

Während des Festival gibt es auch Möglichkeiten spontan zu helfen - zum Beispiel könnte dir jemand auffallen, der Hilfe benötigt. Oder wir bitten um 20 zusätzliche Personen, die beim Gemüseschnippeln helfen. Versuche, dich dafür stets zur Verfügung zu stellen, wenn möglich.

Tipps für ein gute Karma Yoga Erfahrung

  1. Begegne Karma Yoga stets mit Begeisterung, Lebensfreude und Energie.
  2. Nehme aktiv in deiner Gruppe teil, komme pünktlich und bleib bis zm Ende.
  3. Bring eine Schürze oder Kleidung, die schmutzig werden darf, mit (du willst Rote Beete nicht in deiner weißen Yogakleidung schnippeln)!
  4. Was auch immer gerade in dir vorgeht, tue es mit einem Lächeln.
  5. Verbinde dich mit deiner Karma Yoga Gruppe während der Misseltreffen, lerne jede/n kennen und teile deine Erfahrungen.
  6. Wisse, dass du nicht immer alles tun musst. Es gibt auch Momente in denen du dich ausruhen und dich von anderen versorgen lassen darfst.